Gobi Trek / Teil 2

Categories: 03_Mongolei
Published on: 23. Juni 2014

Tag 3:
In der Nacht hatte es bereits angefangen zu regnen. Was wir später erfuhren war es der erste Regen seit 2 Jahren. Wir schätzten uns glücklich das miterlebt zu haben. Was allerdings die Fahrt auf den Sandwegen nicht gerade verbesserte. Wir rutschten von rechts nach links, blieben fast stecken, mussten kurze Strecken wieder zurückfahren. Aber unsere Fahrer hatte alles bestens im Griff. An den Flaming Cliffs (Bayanzag – rote Felsformationen) angekommen machten wir nur kurz Halt um ein paar Bilder zu machen, es regnete zu stark um länger zu bleiben. Dann ging es weiter zu unserem Highlight, den Sanddünen (Khongoryn Els). Mittlerweile war das Wetter wieder super. An der Jurte angekommen wurden wir freundlich von den Besitzern mit traditionellem Milchtee und Gebäck empfangen. Milchtee ist ein typisch mongolisches Getränk und besteht aus: Milch, schwarzem Tee, Wasser und Salz. Gar nicht mal so schlecht. Wir hatten Zeit uns die wunderschöne Gegend anzuschauen. Wir liefen vorbei an kleinen Sandhügeln und überquerten einen Bachlauf. Bevor wir die Sanddünen erklimmen konnten kam ein ca. 20 m breiter hügelreicher Grünstreifen. Auf den Sanddünen hatte man einen grandiosen Ausblick über die Gegend. Zurück im Camp gingen wir alle Kamelreiten. Nach dem Abendessen wurden wir zur größten Sanddüne, ca. 350 m hoch, gebracht. Nach riesengroßer Anstrengung schafften wir es diese zu erklimmen und wurden mit einem herrlichen Sonnenuntergang mit mongolischem Bier belohnt. Die Sanddünen waren das absolute Highlight.

Tag 4:
Heute hat Florence Geburtstag. Als Überraschung gab es selbst gepflückte Blumen (aus der Wüste) mit Törtchen und Kerze. Nach einiger Fahrerei kamen wir im Nationalpark „Yolyn Am“ an. Dies ist eine lange bewachsene Schlucht mit einem großen Eisfeld das sich durch die Schlucht zieht. Auf dem Eisfeld kann gewandert werden. Unsere Jurte für die Nacht war in unmittelbarer Nähe.

Tag 5:
Fast den ganzen Tag haben wir im Bus verbracht. Highlights an diesem Tag waren:
1. Unsere erste Dusche nach 5 Tagen in einem öffentlichen Badehaus. Es war super.
2. Super leckere Nudeln mit Gemüse im Restaurant und eine „Western Toilette“ seit langem.
3. Eine Jurte für uns beide ganz allein.
4. Leckeres Abendessen unter freiem Himmel.
5. Am Abend gab es Merlot und Bier.

Tag 6:
Früh morgens ging es weiter zur „White Stupa“. Bizarre Felsen, die aus der Steppenlandschaft hoch hinaus ragen. Weiß sind sie nicht wirklich, eher beige rötlich, aber schön anzusehen. Wir wanderten einige Zeit in der prallen Sonne durch die Felsen bis es weiter zu unserem nächsten Ziel den Rocky Mountains (Baga Gzryn Chuluu) ging. Das ist eine große Felsformation mit Tempelruine. Wir kletterten über die Steine bevor wir zu unserer Jurte aufbrachen. Wir wurden herzlich empfangen und durften in der Jurte der Familie schlafen. Die Familie selbst wich auf eine kleinere Jurte neben dran aus.

Tag 7:
Heute machten wir uns auf den Weg in den Gorkhi- Terelj National Park. Auf dem Weg dorthin kamen wir an der weltgrößten Dschingis Khan Statue vorbei. Mit einem Fahrstuhl kann man auf eine Aussichtsplattform auf den Kopf des Pferdes fahren. Im Inneren befindet sich ein Museum und der größte Dschingis Khan Stiefel. Danach fuhren wir in den National Park der aus saftig grünen Tälern mit Flüssen und Bergen besteht. Viele Einheimische und Touristen fahren hier her und übernachten in Jurten. Das erste mal nach einer Woche sahen wir andere Touristen. Wir schauten uns ein Buddhistisches Meditationszentrum an. Nach einem super leckeren Abendessen mussten wir Abschied von Pierre nehmen, da sein Flieger schon Morgen früh Richtung Heimat ging.

Tag 8:
Unser letzter Tag der Rundreise. Nach dem Frühstück ging es auf die Pferde um eine Runde zu reiten. Danach kletterten wir alle auf einen der höchsten Berge von dem wir eine super Aussicht hatten. Nach dem Mittagessen ging es zurück in die Zivilisation, nach UB. Begrüßt wurden wir direkt von einem Stau und Massen an Menschen. Da wir alle gerne den Black Market (Narantuul Market) anschauen wollten machten wir noch einen kurzen Stopp dort. Hier gibt es alles Erdenkliche zu kaufen von Essen, Autoteilen, Möbel, Kleidung, Stoffen… Muss man mal gesehen haben! Danach ging es zurück ins Hostel wo wir uns schon alle auf eine schöne warme Dusche und ordentliche Toiletten freuten. Aber es gab leider kein Wasser. So hieß es stundenlang Warten bis es wieder funktionierte. Zum Abschluss der Tour gingen wir alle zusammen Essen.

Die nächsten Tage wollen wir das Wetter genießen und relaxen.

Erlebt: Juni 2014
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