Hua Shan – Das heilige Gebirge

Categories: 04_China (Norden)
Published on: 16. Juli 2014

Wir machten einen Kurztrip von drei Tagen nach Hua Shan. In China gibt es 5 heilige Gebirge, wovon Hua Shan eins ist. Wir packten unsere kleinen Rucksäcke und machten uns auf den Weg zu Xi’an’s Bahnhof. Die Busse (72rmb/8,50€ f.2P.) fahren am Busbahnhof davor ab. Nach 2 h kamen wir in Hua Shan an. Wir schauten uns das kleine Örtchen, das total auf Touristen eingerichtet ist, an. Es war kein Problem eine einfache Unterkunft für zwei Nächte (160rmb/19€ f.2P.) zu finden. Abends aßen wir super lecker in einer Garküche. Aber als es ums bezahlen ging wollte uns die Dame ganz schön übers Ohr hauen. Sie zeigte uns den teuersten Preis auf der Karte und wollte insgesamt 64rmb/7,40€ f.2P. von uns haben. Es sei dabei gesagt, wir hatten nur 2x Nudeln mit Ei und ein Radler. Als wir ihr begreiflich machten das wir das nicht bezahlen werden, ließ sie nach einigem Diskutieren nach. Wir bezahlten 30rmb/3,50€ f.2P. was immer noch zu viel war. Was lernen wir daraus: Vorher nach dem Preis fragen! Danach setzten wir uns noch einige Zeit auf einen großen Platz und sahen dem Treiben zu. Tanzgruppen führten verschiedene Tänze auf, andere machten zusammen Abendgymnastik und bewegten sich zur Musik und wieder andere trieben mit Peitschen Kegel auf dem Boden an.

Am nächsten Morgen um kurz vor 6:00 ging es los. Wir hatten uns vorgenommen alle 5 Gipfel an einem Tag zu erwandern. Auch hier wird wieder ein saftiges Eintrittsgeld verlangt (360rmb/42,80€ f.2P.). Wir machten uns auf den Weg zum ersten von 5 Gipfeln. Ein 6 km langer Weg führte uns zum Nordgipfel auf 1615 m. Die ersten 4 km des Weges bestehen aus Kopfsteinpflaster. Zum Teil geht es sehr steil bergauf. Die letzten 2 km bestehen nur noch aus steilen Stufen. Zum Teil muss man fast vertikale Abschnitte, in denen man sich an Stahlseilen festhalten muss, bewältigen. Umso höher man kommt umso genialer wird die Aussicht. Nach knapp 4 h Aufstieg kamen wir am Nordgipfel klitschnass geschwitzt an. Diese Strecke hatten wir fast für uns alleine und trafen keine Touristen.

Oben am Nordgipfel war dann schon mehr los. Viele machen es sich einfach und benutzen die Seilbahn. Vom Nordgipfel geht es über einen Bergkamm zu den weiteren Gipfeln. Von dort folgten wir einem Rundweg. Nach über sechs weiteren Stunden und etlichen Treppenstufen und vertikal Passagen kamen wir wieder am Nordgipfel heraus. Auf dem Rundweg trafen wir vereinzelt andere Backpacker aber viele Chinesen. Am Südgipfel, dem höchsten Berg mit 2155 m, gibt es den sogenannten Plankenweg. Hier kann man für 30rmb/3,60€ p.P. angeseilt auf einem 150 m langen Plankenweg über dem Abgrund herumlaufen. Hier tummelten sich alle Touristen. Eigentlich wollten wir dieses Abenteuer auch erleben. Aber wir entschieden uns dagegen. Zu einem wegen den Massen an Menschen, zum anderen hätten wir unsere Rucksäcke mit Pässen etc. einfach irgendwo hinlegen müssen. Zum guten Schluss wanderten wir den Weg wieder hinunter. Nach 13 h kamen wir erschöpft unten im Dorf an. Wir gönnten uns erst mal eine kalte Coke und aßen bei unseren Vermietern gut zu Abend. Erschöpft fielen wir ins Bett und verschliefen das Deutschland Spiel. 🙁 Am nächsten Morgen machten wir uns zurück auf den Weg nach Xi’an. Die nächsten 4 Tage konnten wir uns vor Muskelkater kaum bewegen. Gut das wir ein paar Tage zum Relaxen vor uns hatten.

Erlebt: Juni 2014
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