Mit dem Kajak um die 4000 Inseln

Categories: 13_Laos
Published on: 25. April 2015

Die 4000 Islands erreichten wir, von Pakse aus, in 3 h mit einem Minivan. Am Pier in Ban Nakasang stiegen wir in kleine Boote, die uns auf die Hauptinsel Don Det brachten (130000Kip/14,33€/2P/Bus&Fähre).

Die 4000 Islands oder auch Si Phan (viertausend) Don (Insel) genannt befinden sich an der Grenze zu Kambodscha, im Süden Laos. Der Mekong ist hier bis zu 14 km breit und er soll sich um 4000 Inseln schlängeln.

Das Boot brachte uns zur alten Verladerampe. Von dort liefen wir die letzten Meter zu unserer gebuchten Unterkunft, dem „Mama Leuah“. Die Unterkunft wurde uns wärmstens empfohlen. Sie wird von einem netten deutsch/laotischen Pärchen betrieben. Es war das erste mal auf unserer Reise, dass wir in deutsch bestellen und uns mit Lutz nett unterhalten konnten. Es war schon komisch… Hier bekamen wir das beste Schnitzel und Cordon Bleu auf unserer Reise. Aber auch alle anderen Gerichte waren hervorragend. Die Bungalows sind einfach aber schön. Sie liegen keine 5 m vom Wasser entfernt. Wir relaxten in den Hängematten, genossen das Wetter und erkundeten die Insel.

Das Mama Leuah befindet sich außerhalb des Trubels. Es ist ca. 1,5 km vom Bootsanleger entfernt, wo sich das Inseldorf mit zahlreichen Unterkünften und Restaurants befindet. Abends lädt es zum Kontakte knüpfen und dem ein oder anderem Bierchen ein.

unser Haustier

In unserem Bungalow hatten wir unser erstes Haustier. Ein kleiner Frosch verirrte sich immer wieder in unsere Hütte. Wir fanden ihn immer an der gleichen Stelle, sitzend zwischen Bettgestell und Matratze. Es half nichts ihn zu verscheuchen. Nach ein paar Stunden war er wieder da. 😉

Die Tage und Abende verbrachten wir mit netten Leuten, die ebenfalls im Mama Leuah untergebracht waren.

Nach ein paar Faulenzertagen schlossen wir uns einer Kajaktour an (320000Kip/35,28€/2P). Morgens wurden wir abgeholt und zum Fähranleger gebracht. Dort warteten schon vier weitere Teilnehmer, unser Guide und die Kajaks auf uns. Es ist bei uns beiden schon lange her, dass wir Kajak gefahren sind. So brauchten wir einige Momente bis wir den Dreh raus hatten. 😉 Wir paddelten eine Stunde auf dem Mekong flussabwärts. Dann machten wir unseren ersten Halt. Wir liefen 20 min zu einem kleinen Wasserfall mit Stromschnellen indem wir uns abkühlten. Danach ging es zu Fuß zu unserem nächsten Ziel, einem Mekong Seitenarm zum Schwimmen. Währenddessen wurde uns ein wirklich gutes Mittagessen gezaubert. Serviert wurde es auf dem Kajak.

Wir hatten echt Glück mit unserer 6er Gruppe bzw. Tour. Wir waren den anderen Touranbietern immer ein wenig voraus. Sobald sie kamen machten wir uns auf den Weg. Die Gruppen die wir sahen waren 3 mal so groß wie unsere, deren Anbieter stehen auch allesamt im Lonely Planet (LP – Reiseführer für Backpacker).

Da sieht man mal wieder: Wenn man sich nur an den LP hält kommt so was bei raus. Diese Erfahrung haben wir schon oft gemacht. Dinge die im LP stehen sind am ehesten ausgebucht, überlaufen, verranzt… Wir reisen zwar auch mit dem LP, nutzen mittlerweile aber fast nur noch die Karten-, Transport- und die allgemeinen Länderinfos.

Nach der Stärkung ging es zurück in die Kajaks. Diese wurden in der Zwischenzeit hierher transportiert. Wir paddelten durch schöne Natur. Unser gedankenloses dahin treiben wurde ab und an von Stromschnellen unterbrochen. Zwei aus unserer Gruppe probierten eine unfreiwillige Eskimorolle aus und landeten im Gebüsch. 😉

Wir kamen an eine sehr breite Stelle des Mekongs. Dort befanden wir uns schon auf kambodschanischen Wasserwegen. Das Festland (Kambodscha) lag direkt vor uns. Hier versuchten wir einen der seltenen Irawadidelfine zu entdecken. Nach einiger Zeit zeigten sie sich in weiter Entfernung vor uns.

Wir paddelten insgesamt über drei Stunden als wir müde das Flussufer erreichten. Wir waren auf den Muskelkater am nächsten Tag gespannt. 🙂 Die Kajaks wurden verladen und wir fuhren per LKW zu den Mekongfällen (Khong Phapheng), dem breitesten Wasserfall der Welt. Auf einer Breite von mehr als 10 Kilometern fällt der Fluss in Kaskaden über 21 Meter hinab.

Von dort aus ging es mit dem LKW die letzten Kilometer zum Fähranleger nach Ban Nakasang. Hier wartete die Abschlussetappe auf uns. Wir paddelten nach Don Det rüber. Dabei kamen wir in den Genuss einen schönen Sonnenuntergang zu erleben.

Nach erholsamen Tagen auf Don Det mussten wir weiter. Unser Visum läuft ab und es steht großer Besuch an. 😉


Weitere spannende Infos findet ihr unter den folgenden Links:

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