Pucón & Pichilemu

Categories: 32_Chile
Published on: 8. August 2017

Vulkan Villarrica und das Surferparadies am Pazifischen Ozean – Chile

Mit dem Bus ging es in vier Stunden zu unserem nächsten Ziel, Pucón (18600CLP/25€/2P). Die kleine Stadt liegt am Südufer des Lago Villarrica. Südlich ragt der 2840 m hohe und aktive Vulkan Villarrica empor. Die Stadt lebt vom Tourismus, was man an den vielen Hotels, Restaurants, Geschäften und Touranbietern leicht erkennen kann. Hauptattraktionen neben dem See und dem Vulkan, auf dem man übrigens auch Skifahren kann, sind die umliegenden Nationalparks und die Thermalquellen.

Im Dunkeln an unserem Ziel angekommen machten wir uns auf in unser Hostel. Wir wohnten in einer einfachen Privatunterkunft zusammen mit den Gastgebern. Jeden Tag bekamen wir landestypisches Essen oder Getränke (Pisco Sour) zum Probieren. 😉 Der Pisco Sour besteht aus drei Teilen Pisco (Traubenschnaps) und je einem Teil Limettensaft, Zuckersirup und Eiklar. Der Ursprung, ob er aus Peru oder Chile kommt, ist umstritten.

Wir genossen das Wetter, nach und nach wurde es Frühling in Südchile und die Temperaturen stiegen langsam. Wir lagen am See und schauten uns die Stadt mit Ausblick auf den Vulkan an.

Mit dem lokalen Bus (1400CLP/1,90€/2P) fuhren wir von Pucón aus zu den Los Ojos del Caburgua (2000CLP/2,70€/2P). Mehrere hatten uns von diesem Ort erzählt. Es ist ein sehr klarer Fluss mit mehreren kleinen Wasserfällen. Außen herum gibt es Wege um alle Aussichtspunkte zu erreichen. Es waren viele Einheimische hier. Um auf die andere Seite zu kommen muss man durch den Fluss oder wie wir über Steine klettern. Es scheint, dass die andere Seite von jemand anderes betrieben wird. Auch hier gibt es Wege und Stege die zu Aussichtsplattformen führen um die Wasserfälle zu sehen. Es war ganz schön das blaue Wasser und die 15 Meter hohen Wasserfälle Carhuello und Carileufu anzuschauen, aber nach einer Stunde zog es uns weiter. Wir liefen die restlichen Kilometer (6,5 km) durch eine schöne Landschaft nach Caburgua an den gleichnamigen See. Ein kleiner Steg führte aufs Wasser. Von hier ging es per Bus zurück nach Pucón (1600CLP/2,10€/2P).

Ebenfalls hörten wir von verschiedenen Thermen in der Umgebung. Aber vor allem eine hatte es uns angetan, die Termas Geometricas. Nicht ganz günstig, aber besonders, entschieden wir uns dort hinzufahren (64000CLP/86€/2P/Hin&Rückfahrt, Eintritt). Wir erkundigten uns bei den verschiedenen Anbietern über die Preise. Dabei trafen wir auf Milena, die wir zuvor in Puerto Varas im Hostel kennengelernt hatten. Wir entschlossen uns gemeinsam am nächsten Tag die Therme zu besuchen.

Wir wurden mit einem Minibus zu den Termas gebracht. Wir entschieden uns gegen eine eigene Anreise, da die Thermalquellen 85 km entfernt von Pucón liegen und es mehrere Busse und ein wenig trampen benötigt hätte um dort hinzukommen.

Die Termas Geometricas liegen in einem Tal mitten im Wald. Durch das Tal fließt ein Bach der durch die Vulkanaktivität erwärmt wird. Über rote Stege kommt man zu den verschiedenen heißen Pools. Die Wassertemperatur liegt zwischen 34 und 42 °C. Die Anlage ist super schön nach japanischem Vorbild angelegt. Wir konnten mehrere hundert Meter weit in das Tal über Stege hineinlaufen. Zum Abkühlen gibt es kleine Wasserfälle mit kaltem Wasser. Unser Hab und Gut verstauten wir in Schließfächern. Schlösser und Handtücher sind im Preis inbegriffen. Im Haupthaus gibt es ein offenes Feuer zum Aufwärmen und eine Cafeteria mit Snacks und Getränken.

Wir hatten mehrere Stunden Zeit und entspannten in den verschieden temperierten Pools. Der Ort war magisch. Mitten in der Natur. Es war grau und kalt. Überall dampfte es. Herrlich…

Gut eingepackt ging es mit dem Bus zurück nach Pucón.

Nach zwei weiteren Nächten verließen wir Pucón und fuhren mit dem Nachtbus in die Hauptstadt Santiago de Chile (260000CLP/35€/2P). Angekommen am Busterminal ging es direkt weiter. Der nächste Bus brachte uns in drei Stunden nach Pichilemu, einer kleinen Stadt am Pazifischen Ozean (8000CLP/11€/2P). Sie gilt als Surferparadies in Südamerika.

Für die folgenden 8 Tage hatten wir uns eine AirBnB Wohnung unweit vom Strand gemietet. Wir wollten uns ausruhen, Energie tanken und einfach mal nichts machen. Ok, wir arbeiteten täglich an unserem Blog. Wir mussten und wollten natürlich wieder ein wenig Zeit einholen. 😉

Wir erkundeten die Stadt, schauten den Surfern zu, saßen am Strand oder spazierten an ihm entlang. Da die Abende doch noch sehr kalt waren feuerten wir unseren Holzofen immer gut an um es gemütlich warm in unserer Wohnung zu haben.

Apropos, in Chile gibt es gute und günstige Weine, sodass wir täglich zum Abendessen einen genossen. Unser Favorit war der 120 – Carbernet Sauvignon von Santa Rita für sagenhaften 1 € pro Flasche. 😉

Erlebt: September 2016

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