Tibet – Lhasa to Nepal / Teil 1

Published on: 25. November 2014

Nach spannenden Tagen in Lhasa geht es auf in Richtung Nepal. Mit dem Minibus und in fünf Tagen fuhren wir quer durch Tibet an die nepalesische Grenze. Mit unserer Gruppe haben wir uns super angefreundet. Da wir allesamt Langzeitreisende sind hatten wir uns sehr viel zu erzählen und konnten uns super austauschen. Ivana und Lola waren mit 15 Monaten am längsten von uns allen unterwegs. Gut waren auch die Ansichten gegenüber dem „low-budget“ Reisen. Wobei wir in vielen Geschichten hörten das manche viel krasser unterwegs sind als wir. Und wir dachten wir hätten im Schwabenländle schon viel gelernt. 😉

Los ging es über den Friendship Highway nach Shigatse zur nächsten Unterkunft. Das erste Highlight war der Yamdrok Lake, ein Hochgebirgssee mit kristallblauen Wasser. Kurz davor ging es mit dem Bus über den ersten 5000er Pass. Jörn merkte direkt die Höhe und er bekam Kopfschmerzen. Auf dem Trip wird sich Jörn noch als Höhenmesser empfehlen. Denn sobald es über 4000 m ging schlug sein Sensor im Kopf Alarm. Und es kamen einige 5000er Pässe auf uns zu. Teilweise sogar bis zu drei Stück am Tag. Die häufigsten Anzeichen in der Gruppe waren Kopfschmerzen und Magenverstimmungen. 😉 Aber wir wollen hier niemanden Angst machen den Trip nicht zu wagen. Es hatten nicht alle mit der Höhe Probleme.

Die Landschaft um den Yamdrok Lake und der See selbst war fantastisch. So hielten wir uns einige Zeit dort auf. Danach ging es zum Mittagessen in ein traditionelles tibetisches Restaurant. Typischerweise bekommt man immer einen Milchtee zu trinken. Den gab es schon in vielen Ländern und immer schmeckte er anders, aber gut. Was wir kulinarisch auf unserer Reise erleben dürfen oder manchmal müssen 😉 ist unglaublich vielfältig und beeindruckend. Es gab wie so oft in Tibet Nudeln in Suppe. Am Nachmittag führte uns die Straße durch kleine Dörfer und entlang schneebedeckter Gipfel bis nach Gyantse (3977 m). Dort schauten wir uns die alte Festung und das Kloster Kumbum an. Das Kloster ist wegen der größten Stupa (Chörten) Tibets berühmt. Diese ist vier Stockwerke hoch und besitzt 108 Kapellen und dutzende Wandgemälde.

Von Gyantse aus ging es durch mehrere Polizeikontrollen, wie so oft in Tibet, nach Shigatse (3782 m), die zweitgrößte Stadt Tibets. China will alles kontrollieren und schaut genau hin wer durch Tibet reist. Unser Guide musste immer die Tibet-Gehnemigungen bereit halten.
In Shigatse liefen wir am nächsten Morgen die Kora um das Tashilhumpo Kloster. In dem Kloster selbst sind einige Grabstupas. Das Highlight ist ein 26,2 m hoher sitzender Buddha. Er ist der zweitgrößte in einer Halle sitzende Buddha. Den größten haben wir schon in Nara (Japan) gesehen. 😉 ……

Erlebt: Oktober 2014
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