Wir machen Urlaub – Sanya

Published on: 2. Oktober 2014

Wir dachten uns ein wenig Urlaub würde uns ganz gut tun. So fuhren wir mit dem Nachtzug (779rmb/98,17€/2P) von Guangzhou in 16 h auf die Insel Hainan. Es ist Chinas größte tropische Insel. Das Highlight der Zugfahrt war das Übersetzen des kompletten Zuges mit der Fähre. Gegen 23:00 kamen wir am Fähranleger an. Wir schliefen bereits, denn das Licht wird in den Nachtzügen immer um ca. 22:00 ausgeschaltet. Durch das Abkoppeln und hin und her rangschieren wurden wir aber wach. Der Zug wurde in mehrere Abschnitte geteilt und dann auf die Fähre verladen. Es holperte ein paar mal und schwups standen wir in 3 oder 4 Reihen auf der Fähre und schipperten los. Man darf während der gesamten Überfahrt nicht aussteigen. Das Anlegen und Ankoppeln der Waggons am Hafen der Insel Hainan haben wir beide dann komplett verschlafen. Morgens früh kamen wir in Sanya, unserem Zielort, an. Von dort ging es mit dem Bus (4rmb/0,50€/2P) in 45 min. zu unserem Hostel. Wir hatten ein schönes, großes Zimmer mit leichtem Meerblick. Wen es nicht stört das ringsherum gebaut wird, überall Bauschutt liegt und auf dem Weg zum Hostel (1472rmb/181,73€/2P/11N) manchmal nicht so leckere Gerüche einem entgegenkommen findet hier einen super Platz zum Wohlfühlen. Und das taten wir auch, wir fühlten uns pudelwohl. Alles wichtige hatten wir direkt vor der Tür, Mangostände, Bäcker, Supermärkte und Garküchen die selbstgemachte frische Nudelgerichte (15rmb/1,85€/p.P) zauberten. Zum Dadonghai Strand waren es auch nur 3 min. zu Fuss. Wobei der Weg zum Strand nicht gerade einladend war. Über Schutt und Müll geht es zur Uferstraße. 🙁 Naja diesen Anblick vergisst man am besten schnell wieder. Der Strand ist dann aber ganz schön. Doch war er uns mit Chinesen zu überlaufen.

So suchten wir nach einem ruhigeren Örtchen. Das fanden wir auch in nicht mal 3 km Entfernung. Diesen herrlichen Strand hatten wir fast für uns alleine. Hier mussten wir uns lediglich die zwei großen Hotelanlagen im Rücken wegdenken. Die Hotels waren zur unserer Zeit fast wie ausgestorben.

Es war mal schön kein Sightseeing zu machen. In Sanya wie auch dem Rest Chinas wird überall gebaut. So verschwinden nach und nach die alten gemütlichen Dörfer. Dafür entstehen immer mehr Hotelbunker und alles wird für die Touristen ausgelegt. Die Russen haben Sanya für sich entdeckt. Mittlerweile sind alle Schilder in russisch, im Restaurant sprechen einen die Bedienungen auf russisch an und die Speisekarten sind auch schon übersetzt.

Unsere Tage in Sanya bestanden aus: ausschlafen, Frühstücken, nichts tun, am Strand liegen und uns die Sonne auf den Bauch scheinen zu lassen, Abendessen und wieder schlafen. 😉

So verbrachten wir 11 schöne, sonnige und erholsame Tage in Sanya, dem südlichsten Punkt Chinas.

Erlebt: September 2014
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