Dali und Kunming

Published on: 21. Oktober 2014

Von Lijiang fuhren wir mit dem Expressbus (194rmb/24,87€/2P) ins drei Stunden entfernte Dali. Dali’s Lage ist geradezu perfekt. Es liegt zwischen 3000er Bergen und dem Erhai-See. Auch hier gibt es eine schöne gemütliche Altstadt. Viele alternative Leute laufen hier herum. Wir genossen die Tage und schlenderten durch die Gassen oder saßen einfach stundenlang in einem der unzählig vielen kleinen Cafés und schauten dem Treiben zu. Das Wahrzeichen Dali’s sind die drei Pagoden. Um diese von nahem zusehen liehen wir uns Fahrräder (20rmb/2,56€/2P) um dorthin zukommen. Danach ging es auf der Yunnan-Tibet-Straße einige Kilometer Richtung Norden. Da durch die LKW’s zu viel Staub aufgewirbelt wurde entschlossen wir uns zum Erhai See zu fahren und die restlichen Kilometer entlang des Sees bis zum Dorf Xizhou zufahren.

Xizhou ist ein kleines gemütliches Dorf in dem wir uns am Dorfplatz in einem netten Restaurant für die Rückfahrt stärkten. Gut gespeist drehten wir noch eine Runde durch das Örtchen bevor wir uns auf den Heimweg machten. Der Himmel über uns sah gar nicht gut aus. Doch hatten wir Glück bis auf ein paar Tropfen zog alles Richtung Gebirge und an uns vorbei. Zurück ging es die ganze Strecke am Erhai-See. Man durchquerte viele kleine alte Dörfer und sah den Bauern auf dem Feld beim Arbeiten zu. In Dali angekommen fuhren wir noch eine Runde durch die Altstadt um dann den Abend in einem gemütlichen Café ausklingen zu lassen.

Am letzten Tag nahmen wir gegen 23:00 den Nachtzug nach Kunming. Schon morgens um 06:30 kamen wir an. Wir hatten knapp 10 h Aufenthalt bevor der nächste Nachtzug uns zurück nach Guilin brachte. Wir nutzen die Stunden um uns die Stadt anzuschauen. Unser Gepäck gaben wir an der Gepäckaufbewahrung im Bahnhof ab. Zuerst liefen wir in Richtung Innenstadt. Wir kamen an einem kleinen Park vorbei wo die Einheimischen Tai Chi und ihre morgendlichen Gymnastikübungen machten. Wir setzten uns auf eine Bank, schauten den Herrschaften zu und frühstückten. Danach sahen wir uns noch zwei Pagoden an und liefen durch die Einkaufsstraßen.

Wir kamen an einem Markt vorbei wo man kleine Hundewelpen, Katzen, Schildkröten, Vögel etc. kaufen konnte. Es war schrecklich anzusehen wie diese Tiere gehalten wurden. Und damit sie noch besser beim Kunden ankamen wurden manche von ihnen eingefärbt. So gab es z.B. rote, grüne, gelbe Schnecken.

Danach ging es weiter zum Jadegrüner-See-Park. Nach einer kleinen Verschnaufpause im Park suchten wir uns ein gemütliches Café. Dort vergaßen wir fast die Zeit. So mussten wir uns beeilen um pünktlich am Bahnhof zu sein. Schnell durch die Sicherheitskontrolle, Gepäck abholen und ab in den Wartesaal. In China muss man immer in extra Wartesälen im Bahnhofsgebäude warten. Erst wenn der Zug am Bahnsteig steht gehen die Tore auf und die Chinesen stürmen los. Verlaufen oder den falschen Zug nehmen ist in China nicht möglich. Der Weg dorthin ist genau abgetrennt, sodass er genau zum Zug führt. Jetzt aber nochmal zurück zu unserem Zug. Wir hatten es also gerade noch pünktlich zum Bahnhof geschafft, doch hatte unser Zug (251rmb/32,18€/2P) dann über eine Stunde Verspätung, sodass wir noch gemütlich mit dutzenden anderen Chinesen im Wartesaal warteten. In 16 h ging es dann über Nacht zurück nach Guilin, wo wir uns direkt vom Bahnhof aus ein Taxi zum PSB nahmen um unsere Pässe abzuholen. 320 Yuan (41€/2P) ärmer hielten wir glücklich unsere Pässe mit verlängertem Visum in der Hand. Von dort ging es ins Hostel in dem wir den restlichen Tag gemütlich angingen.

Erlebt: September 2014
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